LISTE 1 (SPD) zur Wahl der GEMEINDEVERTRETUNG

  • Der Stimmzettel ist hellrosa.
  • Jeder Wähler hat drei Stimmen, mit denen er einen oder mehrere Kandidatinnen oder Kandidaten wählen kann.
  • Mindestwahlalter: 16 Jahre.
 

1. Grimm, Harald 

Jahrgang 1948 - Gymnasiallehrer - Schönfließ

Vorsitzender der Gemeindevertretung,

Stellv. Vors. im Haupt- und Finanz-Ausschuss

In der Gemeindevertretung entscheiden Mehrheiten. Wir brauchen konstruktive Mehrheiten. Dafür setze ich mich ein: Das PRO ist wichtiger als das CONTRA.

 

Anne Bleumer

2. Bleumer, Anne Christin  (parteilos)

Jahrgang 1966 - Sozialpädagogin - Schildow

Stellv. Vorsitzende der Fraktion SPD-B90/Grüne und im Umwelt-Ausschuss

Vorsitzende des Kinderlobby e. V.

Was hier vor Ort entschieden wird, betrifft uns alle. Ich finde Demokratie spannend.

In den Ortsteilen unserer Gemeinde gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten, wenn man sich einbringen will. Der Bau von Spielplätzen und die Entwicklung eines Spielplatzkonzepts gemeinsam mit anderen Eltern aus dem Kinderlobby e. V. hat mir viel Spaß gemacht.

 

Baker, Nadim

3. Baker, Nadim 

Jahrgang 1992 - Student - Schildow

Beisitzer im Vorstand des Ortsvereins der SPD  

Die Gemeinde ist unser Zuhause, und es ist eine lohnende Aufgabe, diesen Wohnort zu gestalten und auszubauen.

 

4. Liekweg, Ursel Johanne

Jahrgang 1953 - Dipl. Ingenieurin/Immobilienmaklerin - Zühlsdorf

Mitglied im Bau-Ausschuss der Gemeindevertretung

Viel hat sich seit der Wende verändert. Und viel bleibt noch zu tun. Hierzu sind Beharrlichkeit und langer Atem sowie enge Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden, Kreis und Land erforderlich.

 

Saro

5. Saro, Otto

Jahrgang 1945 - Rentner - Mühlenbeck

Vorsitzender der Fraktion SPD-B90/Grüne und Vors. im Sozial-Ausschuss

In der kommenden Wahlperiode stellen wir Wohnen für Senioren in den Mittelpunkt unserer Arbeit. Damit man auch im Alter im Ort bleiben und am öffentlichen Leben teilnehmen kann.

 

6. Gaideck, Silvia (parteilos)

Jahrgang 1965 - Rechtsanwältin - Schildow

Mitglied im Haupt- und Finanz-Ausschuss

Ortsvorsteherin OT Schildow

Ehrgeizige Ziele erfordern Zusammenarbeit. Das gilt für angemessene Pflege historischer Ortskerne ebenso wie für Planung und Ausführung neu entstehender Treffpunkte.

 

7. Grimm, Benjamin

Jahrgang 1984 - Rechtsanwalt - Schönfließ

Stellv. Vors. der Fraktion SPD im Kreistag

Optimale Infrastrukturen gelingen nur, wenn Gemeinden und Landkreis eng zusammenarbeiten. Oberhavel hat dafür in den letzten Jahren landesweit Lob erfahren, und diesen Erfolg sozialdemokratischer Kommunalpolitik in Brandenburg gilt es zu sichern.

 

 

8. Neumann, Ina-Katrin

Jahrgang 1962 - Kosmetikerin - Mühlenbeck

 

 

9. Wornien, Sebastian

Jahrgang 1979 - Rechtsreferendar - Schildow

Stellv. Vors. des Ortsvereins der SPD

Sicherheit, Ordnung und tolerantes, faires Zusammenleben sind Grundbedürfnisse aller großen und kleinen Bürgerinnen und Bürger. Darum sind es für die SPD auch kommunale Themen - auch hier vor Ort!

Seit der Geburt bin ich Schildower: hier aufgewachsen, fest mit der Region verbunden und seit zehn Jahren mit der Gemeinde Mühlenbecker Land stark verwurzelt, in der ich meinen Lebensmittelpunkt sehe. Lange Zeit war ich Jugendbetreuer bzw. Jugendfahrtenleiter in der Ev. Kirchengemeinde, in der ich mich auch weiterhin engagiere. Zur Zeit bin ich Rechtsreferendar beim Oberlandesgericht Brandenburg. 

 

10. Bücker, Pia Magdalena

Jahrgang 1945 - Rentnerin seit 2010, vorher Chefsekretärin im Rechtsamt des Berliner Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, stellv. Frauenvertreterin - Schönfließ

Gemeindevertretrin bis 2008, seitdem

Stellv. Ortsvorsteherin im OT Schönfließ

Das Mühlenbecker Land für Jung und Alt zu gestalten, es lebenswert zu erhalten ist mein Bestreben, seit ich hier wohne - und es ist noch längst nicht alles erledigt! Es macht Spaß, sich mit anderen zusammen für das Gemeinwohl einzusetzen.

 

 

11. Witte, Peter Viktor

Jahrgang 1939 - Dipl.-Ingenieur i. R. - Mühlenbeck

Sachkundiger Bürger im Umwelt-Ausschuss

Vors. des Ortsvereins der SPD

Unser Ehrenamt dient der Zukunft der Gemeinde. Für Solidarität und Bürgersinn: Wir machen das!

 

12. Zanow, Yvonne Rena (parteilos)

Jahrgang 1976 - Angestellte - Zühlsdorf

Ich möchte das Schöne in unserer Gemeinde erhalten: das Miteinander, die Natur und die Unbeschwertheit.

Lebe in der Gemeinde seit nunmehr 38 Jahren, bin verheiratet, habe zwei Kinder. Ich arbeite in Berlin und bin in meiner Freizeit ehrenamtliche Übungsleiterin für Kinder-Leichtathletik. Außerdem bin ich aktiv in der Elternvertretung der Grundschule Mühlenbeck. 

 

 

13. Kunkel, Peter

Jahrgang 1954 - Sachbearbeiter - Schönfließ

Mitglied im Ortsbeirat Schönfließ

Vors. von Nordbahngemeinden mit Courage

 

14. Barleben, Birgit Sonja

Jahrgang 1973 - Trainerin - Zühlsdorf

Vorsitzende der Gesamt-Elternvertretung an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule

Mitglied der FFW Zühlsdorf

Politik für Kinder ist vorsorgende Sozialpolitik.

 

 

15. Haase, Hartmut Günter Horst

Jahrgang 1949 - Medienberater - Zühlsdorf

Mitglied im Ortsbeirat Zühlsdorf

Stellv. Vors. im Ortsverein der SPD

Vieles muss sein. Alles ist möglich. 'Geht nicht' - geht gar nicht!

 

 

16. Oehme, Prof. Dr. Peter (parteilos)

Jahrgang 1937 - Arzt i. R. - Mühlenbeck

Stellv. Vorsitzender des Akademikerverbandes Berlin (avb)

Mein kommunales Motto: Mit Gemeinsinn zum Erfolg!

 

17. Peter, Gerhard

Jahrgang 1931 - Dipl.-Ingenieur i. R. - Schildow

Vors. Kulturverein Schildow

 

18. Berschneider, Axel

Jahrgang 1963 - Technischer Angestellter - Mühlenbeck

Beisitzer im Vorstand des Ortsvereins der SPD

 

19. Busch, Jürgen

Jahrgang 1956 - Vertriebsingenieur - Mühlenbeck

Stellv. Vors. Förderverein historische Mönchmühle e. V.

 

20. Weißenborn, Jobst

Jahrgang 1948 - Rentner - Mühlenbeck

Mitglied im Ortsbeirat Mühlenbeck

Kassierer im Vorstand des Ortsvereins der SPD

Wichtig ist mir ein gutes Miteinander, als dessen Ergebnis ein tragbarer Kompromiss steht: Nur so gehen Veränderungen.

 

21. Gotthardt, Dirk

Jahrgang 1971 - Montagen, Reparaturen, Haus- und Gartenservice - Zühlsdorf

Freiwillige Feuerwehr Zühlsdorf

Ehrenamtl. Musiklehrer für Kinder (Schlagzeug, Percussion)

Es gibt immer eine Lösung! Wer etwas ändern will, muss auch etwas tun, Probleme offen ansprechen, nicht um den heißen Brei herum reden.

2011 hierher gezogen, verheiratet, noch keine Kinder. Zühlsdorf war zu lange nur das Anhängsel der Gemeinde Mühlenbecker Land. Das ändert sich, und ich freue mich, als Mitglied im Heidefest-Komitee sagen zu können: Wir sind angekommen in Zühlsdorf.

 

 

22. Pavlik, Marco

Jahrgang 1968 - Gewerschaftssekretär/Geschäftsführer - Mühlenbeck

Ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Potsdam

Ein offenes Ohr haben für Sorgen und Nöte, falls nötig: Brücken schlagen zwischen Bürgern und Verwaltung - das will ich für die Gemeinde tun.

Seit 2009 wohne ich in Mühlenbeck, als Sommerbürger schon seit 1978. Gelernter Mechaniker für medizinische Geräte, von 1990 bis 1997 Angestellter beim Berliner Innensenator. Seit 1997 arbeite ich für die Gewerkschaft. Als von der Belegschaft gewählter Vertreter bin ich im Aufsichtsrat der Pro Klinik Holding GmbH in Neuruppin.

 

23. Jähner, Ralph Helge (parteilos)

Jahrgang 1960 - Beamter - Mühlenbeck

Die Bürgerinnen und Bürger zeitnah über geplante Vorhaben in unserer Gemeinde zu informieren - das muss unser Ziel sein.

 

24. Seelig, Henry Norbert

Jahrgang 1964 - Betriebsprüfer - Schildow

Mitglied im Ortsbeirat Schildow

Vors. der Pfadfinder im Mühlenbecker Land e. V.

 

25. Graage, Frank (parteilos)

Jahrgang 1967 - Berater - Mühlenbeck

Sachkundiger Bürger im Sozial-Ausschuss

Stellv. Vors. des Fördervereins Mühlenkinder e. V. der Käthe-Kollwitz-Grundschule

Durch ehrenamtliches Engagement und vielseitige Bürgerbeteiligung können wir zum Beispiel  für die Zukunft unserer Kinder etwas gestalten und verändern, etwa Spiel- und Lernangebote bereitstellen, sichere Verkehrswege schaffen.  Dafür übernehme ich - auch als Parteiloser - gern Verantwortung.

 

26. Bücker, Norbert Josef

Jahrgang 1943 - Rentner - Schönfließ

Stellv. Vors. im Arbeitskreis für Bildung der SPD Oberhavel

Vors. Summter Wald Läufer e. V.

In meiner früheren Tätigkeit war ich intensiv mit der Berufsvorbereitung und Berufsbildung befasst. Ich weiß, wie wichtig eine ganzheitliche Bildung für die Entwicklung junger Menschen, ihren Einstieg in das Arbeitsleben und  und die möglichst selbstbestimmte Gestaltung des Berufslebens ist. Darum setze ich mich auch als Rentner politisch und ehrenamtlich für gute Bildungsmöglichkeiten ein.

 

27. Loßberger, Heinz

Jahrgang 1935 - Kartograph i. R. - Schildow

Mitglied im Vorstand des Seniorenbeirats der Gemeinde Mühlenbecker Land

 

FORUM - Informationen und Meinungen

Im FORUM veröffentlchen wir Beiträge zu unterschiedlichen Themen.

 

 

Freiwilligendienst in Indien

Seit Dezember 2012 hielt sich Nadim Baker (20) aus Schildow in Indien auf, wo er einen Freiwilligendienst ableistete. Über seine Erfahrungen vor Ort hat er uns zwei beeindruckende Berichte gesandt: erste Eindrucke ("Namaste", Januar 2013) und eine kritische Bewertung der Sinnhaftigkeit seiner Arbeit im Rahmen der aktuellen deutschen Entwicklungspolitik ("Soziale Kompetenz, internationales Engagement & "die ersten Menschen", Juli 2013).

Nadim ist Mitglied im Vorstand des SPD Ortsvereins Mühlenbecker Land.

Soziale Kompetenz, internationales Engagement & "die ersten Menschen" (Juli 2013)

Seit mehr als einem halben Jahr lebe ich nun in Indien und übe mich, wie sagt man, in „internationalem Engagement“. Das heißt, ich leiste einen Freiwilligendienst in einer sozialen Einrichtung im Ausland, meist ein Entwicklungsland. Ich arbeite in einer Schule für Kinder der Ureinwohner, genannt "Adivasi": Übersetzt bedeutet der Name "erste Menschen". Die Adivasi gehören zu den ärmsten Menschen in Indien und werden trotz gegenteiliger Gesetze als Ausgestoßene, Unberührbare benachteiligt. Freiwillige Helfer wie ich unterrichten die Kinder in Englisch, Musik, Sport, oder Schauspiel, andere widmen ihre Muskelkraft der knochenharten Feldarbeit. Zurück in Deutschland werden manche fragen: "Warum hast du das gemacht?" Offiziell verfolgt ein Freiwilligendienst im Ausland Ziele in drei Dimensionen: Globales Lernen, Partnerländer und Inland. Das Bewusstsein und die Wertschätzung der Absolventen für die Vielfalt von Leben und Entwicklung soll gesteigert und an die Mitbürger getragen werden. Mit anderen Worten: mehr multikulti. Zurückgekehrte Freiwillige werden mit Vorliebe von deutschen Betrieben eingestellt, die sich gerne mit "international engagierten" Mitarbeitern brüsten, die "sozial kompetent" sind. Aber wie sieht die soziale Hilfe vor Ort und in der Praxis aus? Die Freiwilligenarbeit soll die Partnerprojekte im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe unterstützen. Ich glaube, dass dieses Ziel nicht zur Genüge verfolgt wird. Es ist nicht leicht, die Motive genau zu erfassen, die das Bundesministerium bewegen, solche Projekte zu finanzieren. Geht es darum, den internationalen Verpflichtungen nachzukommen, welche die Bundesrepublik in Sachen Entwicklungshilfe übernommen hat? Geht es um Stärkung des Images? Viele Freiwillige bekommen während ihrer Dienstzeit Zweifel am Nutzen ihrer Arbeit. Sie kommen in eine Situation, auf die sie kaum vorbereitet wurden, in der ihnen wichtige Qualifikationen für die Arbeit fehlen, die sie verrichten sollen. Es kommt auch vor, dass die einheimischen Leiter gar nicht recht wissen, wie sie die Freiwilligen einsetzen sollen. Es kann der Verdacht aufkommen, dass man einfach jemanden angefordert hat, um in den Genuss der finanziellen Zuwendungen zu kommen. Fehlende Qualifikationen der Helfer schaden einerseits, weil der fremde Helfer mitunter einen Arbeitsplatz besetzt, auf dem bisher eine lokale Kraft besser und kompetenter gearbeitet haben könnte. Der Freiwillige ist für die Institution aber einfach billiger. Das Konzept der Freiwilligendienste scheint unter drei wesentlichen Mängeln zu leiden: 1. Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung unter Dirk Niebels Leitung scheint die Ziele und Organisationsformen der Entsendeorganisation, welche die Projekte im Entwicklungsland betreiben und betreuen, nicht sorgfältig genug zu prüfen. Auch die Verwendung der Staatsgelder müsste besser kontrolliert werden. 2. Die Entsendeorganisationen sollten mehr tun für die fachliche Qualifikation der potentiellen Freiwilligen, über Wissen von Land und Leuten, über die Arbeitsfelder, in denen sie eingesetzt werden sollen. 3. Die Entsendeorganisation muss vor Ort überprüfen, ob die Ziele ernst genommen werden, die Gelder sinnvoll eingesetzt werden und die Freiwilligen sinnvoll in die Arbeit eingebunden werden. Sie sollen auch bei aufkommenden Fragen und Problemen Hilfe leisten können. Ich halte die noch recht junge Idee der Freiwilligendienste für einen guten Ansatz mit vielversprechenden Perspektiven, jedoch sollte daran noch gefeilt und ein ausgewogenes Gleichgewicht gewahrt werden; sodass alle Beteiligten einen vergleichbaren Nutzen aus dem Projekt ziehen. So bin ich letztendlich froh, diese Erfahrung machen zu dürfen und nehme die Verantwortung wahr unser Verständnis für die Abhängigkeit des eigenen Lebens im globalen Kontext in Deutschland zu vertiefen. Ob meine Arbeit jedoch den „ersten Menschen“, denen der ganze Wirbel ursprünglich zugedacht war, bei der nachhaltigen Stärkung ihrer zivilgesellschaftlichen Strukturen hilft, das wage ich leider zu bezweifeln.

 

Namaste - Grüße aus Indien (Januar 2013)

Ich befinde mich gerade in Mumbai. Genauer gesagt: Ich befinde mich im Dharavi-Slum, dem größten Slum Asiens. Um mich herum spielen Kinder, in einiger Entfernung höre ich raufende Straßenhunde und Musik. Würzige Düfte vermischen sich mit dem Gestank der Gosse. Und wohin man auch blickt – überall Menschen. Ich bin verwundert: Einen Slum habe ich mir anders vorgestellt. Ja, es stinkt manchmal und der Müll türmt sich, aber alles hier ist erfüllt von einer friedlichen, harmonischen Stimmung. Wenn man zuhause im Fernsehen von einem Ort wie diesem hört, dann nimmt die Stimme des Nachrichtensprechers immer einen betroffenen Ton an. Ähnlich wie bei einem Redner auf einer Trauerfeier. Sein Ton sagt mir, dass er nicht wirklich weiß, wovon er spricht. Das, was ich hier sehe, ist ein Musterbeispiel friedlichen Zusammenlebens. Wenn in Deutschland ca. 600.000 Menschen auf einer Fläche von 2 Quadratkilometern zusammen leben müssten, dann - davon bin ich überzeugt - gäbe es Ärger. Das Sozialleben hier ist ein Arrangement. Es gibt kein Geld, keine Miete, kein sauberes Wasser und keine gewisse Zukunft. Aber es gibt Partys, Nachbarn, Freunde und genug zu essen. Wenn man in einem Land lebt, in dem die Begriffe „soziale Gerechtigkeit“ und „Umweltschutz“ Fremdwörter sind, dann ist es schwer, an Steuerbetrug oder bezahlbares Wohnen zu denken. Ich habe diesen Freiwilligendienst unter anderem angetreten, um mein Wertverständnis zu verfeinern. Dieses Ziel, so glaube ich, habe ich erreicht. Niemand braucht mir mehr zu sagen, wie glücklich ich bin. Glücklich, nicht fröhlich. Denn wir alle haben das Glück, in einem Land zu leben, dessen Bürgerinnen und Bürger ein Recht auf Bildung und Entwicklung haben. Wir alle können gemeinsam und individuell an der Gestaltung der Zukunft unseres Landes teilhaben. Deshalb freue ich mich darauf zurückzukehren und wieder Gebrauch von unserem vielleicht höchsten Gut zu machen, der Stimme. Eine Stimme zu haben ist keine Selbstverständlichkeit. Warum ich es folglich für unsere Pflicht halte, Verantwortung zu übernehmen? Weil es unser Privileg ist. Weil wir es können. In diesem Sinne wünsche ich allen eine ereignisreiche Zeit. Namaste! Nadim Baker (20) OT Schildow