Auf dem traditionellen Familienfest am Summter See überraschte die SPD Mühlenbecker Land mit einer neuen Idee: Leere Marktstände standen Kindern zur Verfügung, die von ihren Spielsachen anderen Besuchern etwas zum Tausch oder Kauf anbieten wollten.
Auf dem traditionellen Familienfest am Summter See überraschte die SPD Mühlenbecker Land mit einer neuen Idee: Leere Marktstände standen Kindern zur Verfügung, die von ihren Spielsachen anderen Besuchern etwas zum Tausch oder Kauf anbieten wollten.

Bereits kurz nach Eröffnung des Trödelmarktes "von Kindern für Kinder" waren alle Tische belegt, interessierte junge Marktbesucher erkundigten sich nach den "Geschäftskonditionen" und machten fleißig von von den Angeboten Gebrauch.

"Eine prima Idee", bemerkten Eltern, wenn ihr Nachwuchs etwas entdeckt hatte, was in einschlägigen Geschäften nur für teures Geld zu erwerben gewesen wäre.
Vier Stunden lang war der sonst eher beschauliche Platz unter den Schatten spendenden Bäumen des Gustav-Kenter-Platzes wieder stark besuchter Festplatz, den der Ortsverein mit eigenen Kräften und Unterstützung von Vereinen nun schon zum zwölften Mal einladend hergerichtet hatte.

Kinder konnten sich schminken lassen, ein Clown belustigte nicht nur die jungen Besucher, Ponys trugen geduldig ihre kleinen Reiterinnen und Reiter durchs Gelände. Während fünf Mannschaften um den neu gestifteten Fußball-Pokal des Bürgermeisters kämpften, nutzten die Erwachsenen den sonnigen Nachmittag an Steh- und Bierzelttischen bei Kaffee und Kuchen, Grillwurst und Getränken zum nachbarschaftlichen Plausch. Der drehte sich an diesem Nachmittag besonders um das für 18 Uhr erwartete Ergebnis der Berliner Wahlen, und viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich mit Oberhaveler Sozialdemokraten darüber zu unterhalten: neben Otto Saro und Harald Grimm am Grill zum Beispiel mit der Landtagsabgeordneten Inka Goßmann-Reetz und Landrat Ludger Weskamp, der Unterbezirksvorsitzenden Andrea Suhr, ihrer Stellvertreterin Susanne Spang sowie Vorstandsmitgliedern der benachbarten Ortsvereine, unter ihnen Uwe Klein, "den zukünftigen Bürgermeister unseres Nachbarorts Glienicke", wie Peter Kunkel, der gastgebende Ortsvereinsvorsitzende, optimistisch ankündigte.
"Wieso macht ihr hier Wahlkampf, obwohl doch in Brandenburg erst wieder 2019 gewählt wird?" wunderte sich eine Berliner Familie, die eigentlich einen Sonntagsausflug um den Summter See hatte unternehmen wollen, dann aber von dem fröhlichen Treiben angezogen worden war. "Das Familienfest machen wir jedes Jahr aus Anlass des Weltkindertages", lautete die Antwort, "heute schon zum zwölften Mal - egal ob Wahlen anstehen oder nicht."
29.04.2026, 19:00 Uhr Neue Regierung. Wie geht es weiter?
Die neue Regierung in Brandenburg nimmt Gestalt an – doch was bedeutet das konkret für das Land und für unser …
30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung. Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen
25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen
25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen
Ein Service von websozis.info