Nach der Wahl ist vor der Wahl

Wahlen

Zwei Sympathieräger für Oberhavel

Sie ist erst seit sechs Wochen direkt gewähltes Mitglied des Bundestags (MdB) für Oberhavel und das östliche Havelland. Er bewirbt sich darum, in spätestens  sechs Wochen zum Landrat von Oberhavel gewählt zu werden: Ariane Fäscher und Alexander Tönnies beeindruckten am 3. November die zwanzig Bürgerinnen und Bürger, die der Einladung von Bonnie Bernburg (Vorsitzende der SPD Mühlenbecker Land) in den Schildower Bürgersaal gefolgt waren, unter ihnen auch Junggwähler, die als "Ü16" am 1. Advent erstmals ihre Stimme bei einer wichtigen politischen Wahl abgeben werden.

"Eine absolut gelungene Veranstaltung", freute sich Yvonne Zanow über Ariane Fäschers erfrischenden Bericht über die ersten Tage im Bundestag. Die CDU will dort ihre Büros noch nicht aufgeben, sodass Ariane zunächst unter provisorischen Bedingungen ihre Arbeit aufnehmen muss, unterstützt von einer Mitarbeiterin aus Hohen Neuendorf und einer weiteren mit Erfahrungen in Bezug auf die Arbeitweisen und -abläufe des Hohen Hauses. Der Posteingang ist gleich zu Beginn mit E-Mails und Einladungen von Lobby-Gruppen überfüllt. In den nächsten Zusammenkünften der Fraktion wird über Ausschuss-Besetzungen und Arbeitsschwerpunkte entschieden. Im Wahlkreis will Ariane neben einem festen auch ein mobiles Büro einrichten, um flexibel u. a. dort vor Ort sein zu können, wo es gelungen ist, die AfD zurückzudrängen und  verlorenes politisches Terrain wiederzugewinnen.

Alexander Tönnies stellte sich mit seinem beeindruckenden bisherigen Lebenslauf vor, nachzulesen auf seiner Website www.alexander-toennies.de. Er wird alles daransetzen, mit dem erforderlichen Qorum der Wählerinnen und Wähler ins Amt zu kommen, also einer Wahlbeteiligung von über 30 Prozent und einem  Stimmenanteil von mindestens 15 Prozent am 28. November oder spätestens (bei einer erforderlichen Stichwahl) zwei Wochen später am 3. Advent. Die Stimmen auch der anwesenden Erstwähler dürften ihm sicher sei, denn Alexander überzeugte nicht nur durch seine freundliche, bodenständige Art zuzuhören und mit Verwaltungs- wie Führungserfahrung zu antworten; er kann auch spontan den Beifall der Besucher durch eine angedeutete Christian-Lindner-Parodie hervorrufen, wenn er sich wie als Cover-Boy eines  Modemagazins des Jackets entledigt, einen weiteren Kopf seines weißen Hemdes öffnet und mit gewinnendem Lächeln auf das Publikum zugeht. "Alexander verbindet Professionalität und Expertise mit Esprit und Menschlichkeit", formulierte es eine Bürgerin, die schon die Briefwahlunterlagen beantragt hat, damit nix schiefgeht. Anders ausgedrückt: Der Kandidat hat Ahnung, ist auf den Job bestens vorbereitet und geht auf die Menschen des Landkreises zu.

"Daumen hoch" der Vorstandsmitglieder für den Kandidaten!

 
 

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