Regentropfen, die auf das Zeltdach klopfen ...

Ortsverein

... gab es nach sonnigen Vormittagsstunden reichlich am Sonntagnachmittag auf dem Gustav-Kenter-Platz am Summter See, wo die SPD Mühlenbecker Land zum 14. Mal ihr jährliches Familienfest anlässlich des Weltkindertags vorbereitet hatte.

Ohne das wasserdichte Festzelt wäre die Veranstaltung ein Reinfall geworden, und auch die Dächer der Marktstände mussten als Regenschutz herhalten. So aber waren die Kindertrödelstände gut besucht, und unermüdlich versuchten zwei Clowns die trotz des unerfreulichen Wetters zahlreich erschienenen Kids mit lustigen Tricks und Einfällen bei Laune zu halten. Erstmals konnte an der Seeseite des Platzes auch die neue Boule-Bahn (unter Anleitung des Vorsitzenden der Gemeindevertretung) in den Festbetrieb einbezogen werden – sofern man mit Anorak und Kapuze vor durchdringender Feuchtigkeit geschützt war.

 

Der Vorsitzende des Ortsvereins, Norbert Bücker, konnte die keineswegs regenscheue Landtagsabgeordnete Inka Gossmann-Reetz und den Glienicker Vorsitzenden Uwe Klein begrüßen. Benjamin Grimm, stellvertretender SPD-Chef in Oberhavel und im Kreistag, erschien in passender SPD Regenjacke, übergab seinen kleinen Sohn an den Opa und unterhielt sich ebenso wie Bürgermeister Filippo Smaldino-Stattaus – regengeschützt unter roten Sonnenschirmen - mit wetterfesten Besuchern. Der Fraktionsvorsitzende Otto Saro versorgte die Kinder am Grill kostenlos mit Würstchen – die Erwachsenen mussten zahlen. Gern genommen wurden auch die saftigen Äpfel, mit denen ein großer Rotkäppchenkorb gefüllt war. Außerdem wurde vom „Siebenzwergeland“ mit den Kindern köstlicher Apfelsaft gepresst.

 

Nach und nach konzentrierte sich alles auf Kaffee, Kuchen und Rotwein im Zelt, wo auch der Fraktionsvorsitzende der LINKEN am Gespräch mit den Bürgern teilnahm. „Es ist gut, wenn wir in Sachthemen streiten und um die beste Lösung für die Gemeinde ringen“, betonte Norbert Bücker. Manchmal gebe es allerdings nicht die einzig richtige Lösung, sondern verschiedene Möglichkeiten. Wenn dann schließlich mit der Mehrheitsmeinung eine Entscheidung getroffen werde, dürfe das nicht mit persönlichen Verunglimpfungen verbunden werden. „Wir kennen uns hier doch alle und müssen miteinander leben“, pflichtete ihm Lackmann bei, „und wer will schon vom Bürger am Schlafittchen gepackt werden.“

 

So kann Regen vielleicht auch zur Kommunikation beitragen. „Wo ist die Spendenbox?“ fragte am Ende ein Besucher. „Ihr habt euch soviel Mühe gegeben – und dann so’n schiet Wetter! Ich komme nächstes Jahr wieder. Dann habt ihr hoffentlich wieder mehr Glück!“

                                                         

 
 

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