Bundespolitik
Direkt nach seiner Wiederwahl zum Bundespräsidenten hat der Sozialdemokrat Frank-Walter Steinmeier - auf dem Foto mit seiner Frau Elke Büdenbender - in seiner Dankesrede an die Bundesversammlung unmissverständlich klar gemacht: Wir müssen um unsere Demokratie kämpfen und sie verteidigen:
"Vertrauen in Demokratie ist doch am Ende nichts anderes als Vertrauen in uns selbst. In unserem Grundgesetz steht schließlich nicht: "Alles Gute kommt von oben", sondern da steht: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus." Das ist das Versprechen unserer Verfassung an uns Bürger. Aber darin liegt auch ein Versprechen zwischen den Bürgerinnen und Bürgern: "Zieh Dich nicht zurück, sondern übernimm Verantwortung." Das ist die doppelte Natur der Demokratie: Sie ist Versprechen und Erwartung zugleich. Demokratie ist eine Zumutung. (...) Mögen die Autoritären doch ihre Eispaläste und Golfressorts bauen. Nichts davon ist stärker, nichts leuchtet heller als die Idee der Freiheit und Demokratie in den Köpfen und Herzen der Menschen! (...) Jeder und jede, die sich engagieren – im Beruf oder im Ehrenamt, im Gemeinderat oder im Verein – der kämpft den Kampf um die Zukunft der Demokratie!“
Bei der Wahl zum Bundestag am 26. September 2021 hat Ariane Fäscher (SPD) aus Hohen Neuendorf das Direktmandat im Wahlkreis 58 gewonnen, zu dem auch die Gemeinde Mühlenbecker Land gehört: Mit 50.687 Stimmen liegt sie deutlich vor dem Gewinner von 2017, Uwe Feiler (CDU), der diesmal nur 39.992 Stimmen erhielt, aber über die Landesliste seiner Partei dennoch wieder in den Bundestag einzieht.
STOP für den menschengemachten Klimawandel. Dieser Zukunftsmission verschreibt sich die SPD in Deutschland. Sie ist die einzige Partei, die von vorn herein Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaften und Sozialverbände als Partner im Boot hat, damit Wohlstand durch Wandel gelingt und die Arbeitsplätze gesichert bleiben bzw. attraktive neue Arbeitsplätze entstehen. Sie ist die einzige Partei, die den Klimawandel auf europäischer und internationaler Ebene stoppen will, weil Alleingänge sinnlos sind.
Olaf Scholz wählt den ambitionierten Weg, denn alle anderen sind verschwendet. Weitgehend klimaneutrale Wertschöpfung ab 2030 und weltweit klimaneutrale Produktion und Lebensweise bis spätestens 2050 lauten die Ziele. Mit dem innovativen und radikalen Klimakonzept ist hat die SPD „nachhaltig“ neben „sozial“ und „gerecht“ in ihrer politischen DNA verankert – und zwar nicht auf Kosten, sondern zugunsten „des kleinen Mannes“.
Zur Entscheidung des SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel, auf die Kanzlerkandidatur zu verzichten und stattdessen dem SPD-Präsidium seinen Freund und Genossen Martin Schulz vorzuschlagen, erklärt der SPD-Kandidat im Wahlkreis 58 (Oberhavel / Havelland II), Benjamin Grimm: „Dieser Verzicht zeigt persönliche Größe, die viele Sigmar Gabriel nicht zugetraut haben.
20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen
18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen
18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen
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